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14. März 2017

Mit Lernsituationen problemlösendes Denken fördern

Am Berufskolleg lösen Schülerinnen und Schüler ständig Aufgaben aus der Praxis. Häufig müssen sie dabei ganz unterschiedliche fachliche Perspektiven einnehmen, um für betriebliche Problemstellungen zu lösen. Wie gut das gelingen kann,  zeigte sich Anfang Februar bei einer großen Lernsituation, die am Berufskolleg für Wirtschaft und Verwaltung durchgeführt wurde. Das Thema war die Beschaffung. In der sich über zwei Schultrage erstreckenden Situation hatte die Unternehmensleitung des fiktiven Fahrradherstellers FlyBike Werke nämlich ein Problem. Sie wollte hochwertige Elektroräder aus Leichtbaukomponenten auf den Markt bringen – noch aber fehlte es am richtigen Lieferanten. Den galt es für die Schülerinnen und Schüler aus einer Vielzahl von Anbietern zu ermitteln. Zu diesem Zweck wurde fach- und klassenübergreifend gearbeitet. Die fünf Klassen der Höheren Handelsschule bildeten Praxisteams, um die komplexe Aufgabe zu bewältigen. Denn es ging nicht nur um die rein ökonomische Sichtweise. Bei der Ermittlung der besten Anbieter waren auch ethische Aspekte zu bedenken. Beispielsweise sollten die gewünschten Fahrradkomponenten möglichst unter fairen Arbeitsbedingungen hergestellt worden sein. Und auch internationale Handlungskompetenz war verlangt. Denn es galt die Verhandlungen mit ausländischen Lieferanten zu führen und in englischer Sprache zu einem erfolgreichen Abschluss zu gelangen.
Die Schülerinnen und Schüler der Klassen HH16-1 bis HH16-5 waren mit Feuereifer bei der Sache und konnten ihre Kompetenzen im Umgang mit dem Problem wirkungsvoll unter Beweis stellen. Ihr Fazit: „Bei Lernsituationen wie dieser lernt man viel und es macht auch noch Spaß.“

 

  • By Holger Kramer  0 Comments 

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