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Ausbildungsvorbereitung / Internationale Vorbereitungsklasse (IFK/FFM)

Ausbildungsvorbereitung

Die Ausbildungsvorbereitung vermittelt berufliche Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten und berufliche Orientierung. Diese Kompetenzen dienen dazu, eine Berufsausbildung aufzunehmen und einen dem Hauptschulabschluss gleichwertigen Abschluss zu erreichen.

In der Ausbildungsvorbereitung im Fachbereich Wirtschaft und Verwaltung erwerben die Schülerinnen und Schüler berufliche Kenntnisse und lernen die Vielfalt wirtschaftlicher Aktivitäten, Geschäftsfelder und Betriebsstrukturen kennen. Der Besuch der Ausbildungsvorbereitung setzt keinen vorherigen Schulabschluss der Sekundarstufe I (z.B. Hauptschulabschluss) voraus.

Die Ausbildungsvorbereitung vermittelt berufliche Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten und berufliche Orientierung. Diese Kompetenzen dienen dazu, eine Berufsausbildung aufzunehmen und einen dem Hauptschulabschluss gleichwertigen Abschluss zu erreichen.

In der Ausbildungsvorbereitung im Fachbereich Wirtschaft und Verwaltung erwerben die Schülerinnen und Schüler berufliche Kenntnisse und lernen die Vielfalt wirtschaftlicher Aktivitäten, Geschäftsfelder und Betriebsstrukturen kennen. Der Besuch der Ausbildungsvorbereitung setzt keinen vorherigen Schulabschluss der Sekundarstufe I (z.B. Hauptschulabschluss) voraus.

Im Bildungsgang der Ausbildungsvorbereitung wird eine umfassende berufliche, gesellschaftliche und personale Handlungskompetenz angestrebt. Der Unterricht orientiert sich an beruflichen Aufgaben und nimmt die individuellen Ausgangslagen der Jugendlichen in den Blick. Dabei ist in erster Linie eine spätere Tätigkeit im Berufsfeld Wirtschaft und Verwaltung im Blick. Daneben kommt es auch darauf an, grundlegende Fähigkeiten beispielsweise im sprachlichen oder mathematischen Bereich aufzufrischen und weiter zu fördern.

Die an unserem Berufskolleg angebotene Teilzeitform wird in Kooperation mit Trägern berufsvorbereitender Maßnahmen (derzeit dem Kolping-Bildungswerk) angeboten. Der Unterricht findet in Teilzeitform an zwei Tagen der Woche statt. Durch die Ausgestaltung des Unterrichts  ist der Erwerb eines allgemein bildenden Abschlusses (dem Hauptschulabschluss gleichwertigen Abschlusses) ermöglich. Der Lehrplan gibt Handlungsfelder vor, die als Grundlage zur Entwicklung von Lernsituationen und Lernarrangements im Sinne eines kompetenz- und handlungsorientierten Unterrichtes dienen.

I. Berufsbezogener Lernbereich
bereichsspezifische Fächer Geschäftsprozesse im UnternehmenPersonalbezogene ProzesseGesamtwirtschaftliche Prozesse     
Mathematik
Englisch
Wirtschafts- und Betriebslehre
Naturwissenschaft
II.Berufsübergreifender Lernbereich  
Deutsch/Kommunikation
Religionslehre
Sport/Gesundheitsförderung
Politik/Gesellschaftslehre

III.Differenzierungsbereich

ggf. Stütz- und Förderangebote

Die Regeldauer der Ausbildungsvorbereitung beträgt ein Jahr. Sie kann in Ausnahmefällen im Einvernehmen mit dem Kooperationspartner und der Bundesagentur für Arbeit verlängert werden. Bei Aufnahme eines regulären Ausbildungsverhältnisses kann der Besuch der Ausbildungsvorbereitung vorzeitig enden.

Die Ausbildungsvorbereitung ermöglicht den Erwerb beruflicher Kompetenzen in Verbindung mit einem dem Hauptschulabschluss gleichwertigen Abschluss. Damit eröffnen sich auch Möglichkeiten zum Erwerb weiterer allgemeinbildender Schulabschlüsse.

Internationale Förderklasse (IFK/FFM)

Die Internationale Klasse ist eine sogenannte Vorbereitungsklasse, deren Zielgruppe neu zugewanderte berufsschulpflichtige Jugendliche ab dem 16. Lebensjahr sind, die erst seit kurzer Zeit in Deutschland leben und über keine oder sehr geringe Deutschkenntnisse verfügen. Dazu zählen sowohl (unbegleitete) Flüchtlinge aus Krisengebieten als auch EU-Angehörige und Kinder ausländischer Mitbürgerinnen und Mitbürger, die im Rahmen der Familienzusammenführung nach Deutschland gekommen sind.

Jugendliche der genannten Zielgruppe können sich beim Kommunalen Integrationszentrum (KI) der Stadt Leverkusen beraten lassen und werden zum nächstmöglichen Zeitpunkt einer Internationalen Klasse an einem Berufskolleg zugewiesen. Die Zuweisung erfolgt i.d.R. jeweils zu Beginn eines neuen Schuljahres. Voraussetzung ist der Nachweis über die erfolgte Gesundheitsprüfung, die Beherrschung der lateinischen Schrift sowie eine noch nicht ausgeschöpfte Verweildauer von zwei Jahren in einer Internationalen Klasse einer anderen Schule.

Wer nach dem 1.11. eines Jahres nach Deutschland einreist wird in der Regel in eine „Fit für mehr“-Klasse (FFM) aufgenommen. Nur in Ausnahmefällen und im Falle vorhandener freier Plätze können Schüler/-innen auch nach dem 1.11. noch in eine IFK aufgenommen werden. Bei der FFM handelt es sich um eine der Internationalen Klasse vorgeschaltete Klasse. Schüler/-innen einer FFM wechseln im Folgeschuljahr automatisch in die IFK.

Kommunales Integrationszentrum Leverkusen

Fachbereich Kinder und Jugend
Bernd Häck
Goetheplatz 4
51379 Leverkusen
Telefon: 0214-406-5226
Fax: 0214-406-5222
E-Mail: bernd.haeck@stadt.leverkusen.de

Durch den Besuch der Internationalen Klasse sollen die Schülerinnen und Schüler Zugang ins deutsche Schul- und Ausbildungssystem erhalten und in die Lage versetzt werden, sich in unserer deutschen Gesellschaft zurechtzufinden.

Ziel 1: Mindestens Sprachniveau A2/B1 erreichen

Ziel 2: Den Hauptschulabschluss erwerben

Ziel 3: Eine Anschlussperspektive und einen Plan für die berufliche Zukunft entwickeln

Der Unterricht findet von Montag bis Freitag in Vollzeitform im Umfang von bis zu 34 Wochenstunden statt. Ein Teil des Deutsch-, Englisch- und Mathematikunterrichts wird in leistungsdifferenzierten Gruppen durchgeführt. Neben klassischem Gruppenunterricht enthält die Stundentafel auch Phasen des autonomen, onlinegestützten Lernens. Im zweiten Halbjahr findet eine dreiwöchige Praktikumsphase statt, die es den Schüler/-innen ermöglicht, erste berufliche Erfahrungen zu sammeln. Der Sportunterricht findet in Form von individuell wählbaren Sportkursen statt, in denen die IFK/FFM-Schüler/-innen gemeinsam mit Schüler/-innen der Höheren Handelsschule unterrichtet werden.

An erster Stelle steht der Erwerb von Handlungskompetenz in der deutschen Sprache. Das Fach Deutsch hat mit ca. 18 Stunden daher den größten Anteil im Stundenplan und ist sehr stark ausdifferenziert. Festgelegte Stunden sind der Lehrwerksarbeit, dem Wortschatztraining, der Arbeit mit Texten, dem Testtraining und dem Erwerb komplexerer grammatischer Strukturen gewidmet.   Daneben stehen die Vermittlung der deutschen Kultur, Geschichte und Rechtsordnung, die berufliche Erstorientierung und die Vermittlung von Lernstrategien und Arbeitstechniken im Vordergrund.

  • Deutsch/Kommunikation (= Deutsch als Fremdsprache auf Niveau A2/B1)
  • Mathematik
  • Englisch (Niveau A0-A1 und Niveau A2)
  • Wirtschaftslehre (inkl. Textverarbeitung, Deutsch im Beruf
  • Politik/Gesellschaftslehre
  • Religionslehre/Ethik
  • Sport/Gesundheitsförderung
  • Berufsorientierung
  • Lernzeit
  • Vorbereitung auf die berufsorientierte Variante des „Deutschen Sprachdiploms DSD I Pro“ (A2/B1) und Durchführung der Prüfung jeweils im April eines Jahres.
  • umfassende Betreuung und Beratung durch die Schulsozialarbeiter und das Klassenteam bei schulischen und privaten Schwierigkeiten, bei der schulischen und beruflichen Orientierung, bei der Anerkennung von Bildungsabschlüssen aus dem Heimatland etc.
  • Teilnahme an Berufsorientierungs- und Bewerbungstrainings ( z.B. KAoA kompakt), regelmäßige Berufsberatungsangebote der Agentur für Arbeit in der Schule, Messebesuche und Betriebsbesichtigungen
  • gemeinsame Unterrichtsgänge, Ausflüge und Aktionen (Besuch städtischer Institutionen und kultureller Einrichtungen, Internationaler Pausenverkauf, Interkulturelles Fotoprojekt, etc.) sowie eine mehrtägige Klassenfahrt im 2. Halbjahr
  • Patenprogramm, im Rahmen dessen die Schülerinnen und Schüler der Internationalen Klasse von deutschsprachigen Schüler/-innen anderer Bildungsgänge unterstützt werden
  • Theaterkurs und/oder Phonetiktraining

Die Regeldauer der Internationalen Vorbereitungsklasse beträgt ein Jahr. Liegen am Ende des Schuljahres die erforderlichen sprachlichen und fachlichen Kenntnisse für die Teilnahme am Unterricht in einer Regelklasse noch nicht vor, ist es möglich, den Besuch der Internationalen Klasse ein weiteres Jahr fortzusetzen.

Die Internationale Vorbereitungsklasse ermöglicht den Erwerb von Deutschkenntnissen auf dem Niveau A1/B1 des Europäischen Referenzrahmens in Verbindung mit einem dem Hauptschulabschluss nach Klasse 9 gleichwertigen Abschluss. Es werden den Leistungen entsprechende Zeugnisse vergeben.

Nach einer zusätzlichen schriftlichen und mündlichen Feststellung des Leistungsstandes (gemäß den Vorgaben der Bezirksregierung) kann in besonderen Fällen direkt im Anschluss an die Internationale Vorbereitungsklasse die Berechtigung zum Besuch eines Bildungsganges erteilt werden, der einen Hauptschulabschluss nach Klasse 10 oder einen Mittleren Schulabschluss voraussetzt.

Nach erfolgreichem Abschluss der Internationalen Vorbereitungsklasse besteht die Möglichkeit, direkt eine reguläre Ausbildung, eine BAE (Berufsausbildung in außerbetrieblichen Einrichtungen wie Wuppermann/Kolping) oder Vorstufen einer Ausbildung (EQJ: Einstiegsqualifizierungsjahr, BVB: Berufsvorbereitende Maßnahmen) aufzunehmen. Im Rahmen der Berufsausbildung können die Schüler/-innen weitere Schulabschlüsse wie den HSA10 (10a) oder den Mittleren Schulabschluss d.h. die Fachoberschulreife (FOR) erwerben.

Wer weiter die Schule besuchen möchte, kann z.B. in den Berufsfachschulklassen Typ I/II den Hauptschulabschluss nach Klasse 10 oder den Mittleren Schulabschluss erwerben. Schüler/-innen, deren primäres Ziel es ist, eine Ausbildung zu beginnen, können in eine Ausbildungsvorbereitungsklasse (AV) mit ihrem gewünschten fachlichen Schwerpunkt wechseln.

Schulsozialarbeiter: Tobias Galka

E-Mail: galka(ät)berufskolleg-leverkusen.de

Schulsozialarbeiterin: Daniela Kröning

E-Mail: kroening(ät)berufskolleg-leverkusen.de